Am 6. September wurde in der St. Gotthardkirche der Diakoniesonntag gefeiert. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes und des anschließenden Festes stand alles im Zeichen der "Äpfel." Gemeinsam mit der Lafim-Diakonie Fliedners und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal fand der Gottesdienst unter freiem Himmel und mit Posauenenklängen statt.
Eine Theatergruppe von Fliedners spielte die Geschichte vom roten Apfel, der nicht vom Baum fallen wollte – bis zwei Kinder kamen, die ihm schließlich auf die Sprünge halfen. "Du darfst nicht am Baum hängen bleiben. Du trägst doch Kerne in Dir!" Dieses Leben darf nicht am Baum hängen bleiben – es will weitergegeben werden.
In seiner Predigt griff Pfarrer Philipp Mosch das Bild vom Apfelbaum im Garten Eden auf, dem Baum der Erkenntnis. Angesichts einer Welt, in der sich Wahrheit und Unwahrheit, Gut und Böse nicht immer leicht unterscheiden lassen, wünschte man sich manchmal klare Erkenntis. Was könnte dazu helfen? Pfarrer Mosch verwies auf Jesus Christus, der uns Christinnen und Christen Maßstab ist und an dessen Leben wir Orientierung finden: Seine Menschlichkeit, seine Zugewandtheit, sein Blick auf Arme und Kranke, Ausgegrenzte und Schwache. Daran können wir uns orientieren.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Emmaus Posaunenchor aus Berlin unter der Leitung von Kiichi Yotsumoto und dem Bläserchor aus Brandenburg unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Marcel Fladerer-Ambrecht begleitet. Mitgewirkt haben außerdem die Lafim Diakonie Fliedners, die Hoffnungsthaler Stiftung Lobetal mit Pfarrerin Frauke Wagner.
Im Anschluss wurde ein fröhliches Fest mit frisch gepresstem Apfelsaft, Suppe, Kaffee und Kuchen gefeiert. Kirchengemeinderatsvorsitzender Johannes Behrend bedankte sich zudem mit einem Apfelanhänger bei den über 100 Ehrenamtlichen der Gemeinde.
Die Botschaft des Tages: Wir geben die Hoffnung nicht auf. Wir pflanzen weiter, wir geben Leben weiter – und vertrauen darauf, dass das Leben siegt.