Zum Hauptinhalt

Neuer Seelsorger am Universitätsklinikum Brandenburg

18.06.2025

Seit dem 1. September 2024 gibt es einen neuen Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Mitarbeitende am Universitätsklinikum Brandenburg: Uwe Mäkinen hat die Aufgabe des Krankenhausseelsorgers übernommen. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Gemeindepfarrer und Seelsorger bringt er eine wertvolle Mischung aus fachlicher Kompetenz und persönlicher Empathie in seine neue Rolle ein.

Anne Heimendahl überreicht die Diensturkunde der Landeskirchhe an Uwe Mäkinen.

Rückkehr zu den Wurzeln
Uwe Mäkinen, geboren 1966 im sächsischen Lichtenstein und aufgewachsen in Brandenburg an der Havel, hat eine bewegte Lebensgeschichte. Geprägt durch sein Elternhaus und die Junge Gemeinde in St. Gotthardt, fand er früh seinen Weg in die Kirche. Nach einem Jahr als Melker in der DDR und Umwegen über verschiedene berufliche Interessen entschied er sich für das Theologiestudium am Berliner Sprachenkonvikt und der Humboldt-Universität.

Trotz schwieriger Umstände auf dem Arbeitsmarkt blieb er seiner Berufung treu und arbeitete zunächst in der Hannoverschen Landeskirche. Durch seine Heirat zog er 2004 nach Finnland, wo er über viele Jahre hinweg als Gemeindepfarrer tätig war und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen begleitete. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Ausland führte ihn das Leben nun zurück nach Brandenburg – in eine Stadt, die er gut kennt und in eine Aufgabe, die ihn erfüllt.

Ein offenes Ohr und eine offene Tür
Als Krankenhausseelsorger möchte Uwe Mäkinen für Menschen da sein, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden – sei es durch Krankheit, Verlust oder existenzielle Fragen. „Wir erleben im Krankenhaus Situationen, für die draußen im Leben kein Raum ist“, sagt er. Segen in seiner grenzenlosen weite möchte er mitten in den Krankenhausalltag bringen. „Segen kommt von ‚benedike‘, was soviel bedeutet wie einem Menschen etwas Gutes zusprechen. Das möchte ich, wenn ich eine Tür öffne, zuhöre und einfach da bin: ein heilsamer Ort sein.“

Ein besonderes Anliegen ist ihm die Trauerbegleitung. Die Trauerwerkstatt am Universitätsklinikum Brandenburg bietet Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, einen geschützten Raum für Gespräch und Begleitung. Interessierte können sich über die Klinikseelsorge informieren und Kontakt aufnehmen.

Mit seiner offenen und zugewandten Art sowie seiner reichen Lebenserfahrung wird Uwe Mäkinen eine wertvolle Unterstützung für alle sein, die in Zeiten der Unsicherheit und Veränderung nach Halt suchen. Der Evangelische Kirchenkreis Mittelmark-Bradenburg und das Universitätsklinikum Brandenburg heißen ihn herzlich willkommen und wünschen ihm für seinen Dienst viel Kraft, Freude und Segen.

Uwe Mäkinen wurde am 1. April 2025 offizielle in seinen Dienst eingeführt. Im gefüllten Raum der Stille hat Superintendent Siegfried-Thomas Wisch während eines kleinen Gottesdienstes seine Freude über sein Kommen zum Ausdruck gebracht. Landespfarrerin Anne Heimendahl überreichte ihm zum Dienstbeginn seine Urkunde. Geschäftsführerin des Klinikums Gabriele Wolter, ist dankbar für die fast natlose Wiederbesetzung der Stelle. Mit einer kleinen Verzögerung konnte Uwe Mäkinen die Arbeit von der früheren Klinikseelsorgerin Felicitas Haupt übernehmen.