Der Tag begann an der Radfahrerkirche in Krielow. Von dort aus führte die Tour durch die frühlingsommerliche Landschaft. Eine erste Rast legte die Gruppe bei einer Kirchenältesten ein, die „beim lieben Gott“ zuhause ist. So heißt die Gemarkung wirklich. Dort wurde gemeinsam gesungen, bevor die Radfahrerinnen und Radfahrer ihre Fahrt fortsetzten.
Die gesamte Fahrradtour war Gottesdienst, der unter dem Thema Segen stand. Segen zu empfangen bedeutet, heimzukommen: sich Gutes zusprechen zu lassen und Gottes Zusage zu hören: „Du bist mein geliebter Sohn. Du bist meine geliebte Tochter. Ich mag dich, und du gehörst zu mir.“ Gestärkt durch diese Erfahrung konnten die Teilnehmenden ihren Weg voller Zuversicht weitergehen. Diese Kraft des Segens wurde für viele an diesem Tag spürbar.
Sebastian Mews ist selbst ganz beseelt von diesem Tag: "Es ist so wunderbar, wie die Menschen aus den Dörfern alles selbständig organisiert haben. Carsten und Katharina Schulz haben mit der Kirchengemeinde und ihren Freunden aus der Laienspielgruppe alles so wunderbar vorbereitet. Das ist ein Traum für einen Pfarrer."
Für das leibliche Wohl sorgten zahlreiche Helferinnen und Helfer in Deetz. Mit viel Engagement stellten sie ein reichhaltiges Buffet bereit und ermöglichten eine stärkende gemeinsame Pause.
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war das Konzert des Fahrradkantors Martin Schulze, der übrigens von Anfang an mit in die Pedale trat. Mit seiner Musik begeisterte er die Gäste und setzte einen stimmungsvollen Abschluss des Tages.
Kraft, Gemeinschaft und Segen prägten diesen besonderen Tag auf dem Telegraphenradweg. Alle, die dabei waren, konnten erleben, wie Glaube Menschen in Bewegung bringt und miteinander verbindet.