Mit leisen Klängen der Handpan begann der Kinderkirchentag in Töplitz mit einem Mitmach-Gottesdienst für Groß und Klein. Beim Mitmach-Pausen-Rap und beim Austausch über Lieblingsfächer waren besonders die Kinder aufmerksam dabei. Bei der Frage, wer Mittagsschlaf mag, blieben die Hände der Kinder alle unten. Bei der anschließenden Fantasiereise konnten sich alle, die wollten, auf Matten und Decken zur Ruhe legen und zuhören. Kerstin Gruse führte die Teilnehmenden anschaulich und lebendig durch die sieben Tage der Schöpfungsgeschichte.
In ihrer Predigt erinnerte Pfarrerin Almut Gaedt daran, dass Gott am Ende der Schöpfung einen Tag der Ruhe einlegte. Er nahm sich Zeit, über das Geschaffene nachzudenken: Tiere, Meer, Himmel, Sterne, Natur und Menschen. „Gottes Lieblingsfach ist die Pause, das kann ich mir vorstellen“, sagte sie mit einem Augenzwinkern. „Pausen helfen beim Innehalten, Staunen und Kraftschöpfen.“
Auch die Kreativität kam nicht zu kurz: Aus kleinen Zieräpfeln, Kastanien, Hagebutten, Blüten, Moos und Holzstücken entstand rund um die Altarkerze ein Bodenbild in Form einer Schnecke. Zum Abschluss erhielten die Schulkinder einen Segen, bevor der Tag im Pfarrgarten bei Spielen, Kaffee, Kuchen und kleinen Leckereien ausklang.