von Pauline Glatzer:
Mein Name ist Pauline Glatzer und ich freue mich sehr, ab März für eineinhalb Jahre als Vikarin in Ihrer Kloster- und Waldkirchengemeinde mit Ihnen und Euch unterwegs zu sein. Unter der Begleitung und Anleitung von Pfarrerin Almuth Wisch darf ich in dieser Zeit die vielen Facetten des Pfarrberufs kennenlernen und in den verschiedenen Aufgabenbereichen Erfahrungen sammeln, Leitungspotenzial entwickeln und in diesen Beruf hineinwachsen.
Gebürtig komme ich aus dem schönen Oderbruch, aufgewachsen in einem 120- Einwohnerdorf mit Pferd und Hund auf dem Hof, habe das Dorfgymnasium in Seelow besucht und hatte die Theologie noch nicht wirklich auf dem Schirm. Während meiner Krankenpflegeausbildung in Potsdam und vielen nahen Begegnungen mit alten und kranken Menschen wurde mir dann klar: Ich möchte vor allem “die Seele pflegen”, sodass ich nach einem Jahr Berufserfahrung ins Studium nach Berlin, später Prag und Kiel gewechselt bin.
In Kiel habe ich gemerkt: Die Ostsee ist zwar schön, aber ich möchte zurück “in den Osten” nach Brandenburg. Hier ist meine Heimat und hier gibt es für die Kirche grad so viel zu tun. Da möchte ich Teil von sein. Ich freue mich vor allem auf die Begegnung mit unterschiedlichen Menschen, die je nach Lebensphase ganz andere Lebensfragen haben. Ich freue mich auf den Gemeindealltag zwischen Andacht und Christenlehre genauso wie auf besondere Feste und Feiern. Gerne lasse ich mir Tipps geben, welche Events man hier in der Umgebung auf keinen Fall verpassen sollte.
Ich habe eine Menge Energie, deshalb tanzen mein Partner und ich gerne Lindy Hop zu Swing Musik in unserer Freizeit
Pauline Glatzer
Was bringe ich mit? Mein Herz schlägt für evangelische Kinder- und Jugendarbeit, wo ich auch schon einiges an Erfahrung sammeln konnte. Ich selbst hätte mir in meiner Kindheit mehr Angebote für Kinder gewünscht und bin einfach fest überzeugt: Die Jugend ist unsere Zukunft. Ich bin kreativ und schreibe sowie musiziere gern, am liebsten am Klavier oder mit der Gitarre am Lagerfeuer. Ich habe eine Menge Energie, deshalb tanzen mein Partner und ich gerne Lindy Hop zu Swing Musik in unserer Freizeit. Ich tausche das Büffeln über den dicken Theologiewälzern in der Bibliothek jetzt auf jeden Fall gern ein gegen Begegnungen in der Gemeinde bei Gottesdiensten, über dem Gartenzaun oder bei einer Tasse Schwarztee.
Und so begrüßt mich die Jahreslosung für 2026 mit offenen Armen und passt gut in mein Leben hinein: “Siehe, ich mache alles neu!” Offb. 21,5
Neue Menschen, neue Aufgaben, ein neuer Arbeitsplatz und Ort zum Wirken in Kloster Lehnin und Umgebung erwarten mich und ich freue mich auf das baldige Kennenlernen.
Herzliche Grüße, Pauline Glatzer