Bei strahlendem Sommerwetter erlebten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher nach den Festansprachen ein beeindruckendes Eröffnungskonzert. Kantor Gerhard Oppelt, Initiator des Orgelerwerbs und musikalischer Leiter der Lehniner Sommermusiken, präsentierte die neue Orgel mit einem ebenso virtuosen wie klanggewaltigen Programm.
Im Anschluss lud der idyllische Kirchplatz zu einem Buffet und anregenden Gesprächen ein. Den stimmungsvollen Ausklang des Tages bildete um 22 Uhr ein Nachtkonzert mit atmosphärischer Lichtinstallation in der Klosterkirche.
Bereits am Sonntag, dem 5. Juli, setzten die Lehniner Sommermusiken ihr vielfältiges Programm bei freiem Eintritt fort. Im Mittelpunkt stand das internationale Projekt „Polyverse“, eine Zusammenarbeit der Jüdischen Gemeinde Athen, der katholischen Kathedrale von Aquileia, der Großen Moschee Rom und der Evangelischen Kirchengemeinde Lehnin.
Der Tag begann um 10.30 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst, der die Lehniner Sommermusiken 2026 offiziell eröffnete. Um 14.00 Uhr folgte im Kirchenkreiszentrum Lehnin ein hochkarätig besetztes Symposium unter dem Titel „Kann man interreligiös singen und musizieren?“ Das Podium ist mit dem Theologen, Kirchenhistoriker und Präsident der Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Christoph Markschies, sowie mit dem Historiker und Antisemitismusforscher Prof. Dr. Wolfgang Benz prominent besetzt. Die Moderation übernahm die Landespfarrerin für den interreligiösen Dialog Dorothea Gauland. Fazit: Man tut es schon lange und sollte es weiter tun!
Den Abschluss bildete um 16.00 Uhr ein Konzert in der Klosterkirche mit der deutschen Erstaufführung der internationalen Auftragskomposition „Polyverse Echoes“. In diesem Konzert erlebten die Hörenden, wie interreligiöses Komponieren und Singen klang. Ein Hörgenuss par excellence.
Spenden für das Orgelprojekt sind weiterhin herzlich willkommen. Onlinespenden
Weitere Informationen zum Programm der Lehniner Sommermusiken finden Sie unter Lehniner Sommermusiken