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Feierstimmumg in Fresdorf. Scheckübergabe für weitere Instandsetzung.

09.09.2026

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) kann Kirchengemeinde dank Reinfeld-Stiftung mit 30.000 Euro unterstützen. Was für eine Freude und dafür haben die Fresdorfer für den Termin extra eine Festtafel in der Kirche vorbereitet. Die Dorfkirche Fresdorf erhält für ihre weitere Instandsetzung erneut Unterstützung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Möglich ist das erneut dank einer erneuten zweckgebundenen Spende der Herbert, Käthe und Helga Reinfeld-Stiftung. Der Fördervertrag über 30.000 Euro wurde am Freitag, den 4. September 2026, um 15.00 Uhr von Dr. Francesca Oldenburg, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Reinfeld-Stiftung und Dr. Nicolas Junglas, Referent Spender-Service der DSD, an Nadja Mattern, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Stücken-Blankensee, zu der Fresdorf gehört, überreicht.

Feierstimmung in Fresdorf | Foto: Andrea Molkenthin

Arbeiten an Fenstern und Putz von Dorfkirche Fresdorf werden gefördert

Die Mittel kommen Maurer- und Putzarbeiten an Langhaus und Turm sowie der Sanierung der historischen Kirchenfenster zugute. Vorgesehen sind die Ausbesserung von Putzschäden und Rissen an den Fassaden, die Wiederherstellung bauzeitlicher Gliederungselemente – etwa die schmalen Lichtöffnungen des halbrunden Anbaus (Apsis) – sowie Arbeiten an den teilweise stark verwitterten Holzfenstern. Diesen sollen aufgearbeitet und wo notwendig, nach historischem Vorbild rekonstruiert werden. Teil der Maßnahme ist auch die Wiederherstellung der ursprünglichen Bleiverglasung, die heute nur noch teilweise erhalten ist.

30.000 Euro für die Fresdorfer Kirche (v.li: Francesca Oldenburg, Nadja Mattern, Nicolas Junglas | Foto: Andrea Molkenthin

Die Mittel kommen Maurer- und Putzarbeiten an Langhaus und Turm sowie der Sanierung der historischen Kirchenfenster zugute. Vorgesehen sind die Ausbesserung von Putzschäden und Rissen an den Fassaden, die Wiederherstellung bauzeitlicher Gliederungselemente – etwa die schmalen Lichtöffnungen des halbrunden Anbaus (Apsis) – sowie Arbeiten an den teilweise stark verwitterten Holzfenstern. Diesen sollen aufgearbeitet und wo notwendig, nach historischem Vorbild rekonstruiert werden. Teil der Maßnahme ist auch die Wiederherstellung der ursprünglichen Bleiverglasung, die heute nur noch teilweise erhalten ist.

Die Dorfkirche Fresdorf steht auf einer Anhöhe des Dorfangers und geht in ihren Ursprüngen auf das frühe 13. Jahrhundert zurück. Der heutige Bau entstand um 1724 als rechteckiger Saalbau unter Verwendung der Reste eines mittelalterlichen Feldsteinbaus. Im Jahr 1854 wurden Turm und Apsis, die halbkreisförmig und überwölbt von einer Halbkuppel an den Hauptraum anschließt, gebaut. Die Dorfkirche in Michendorf-Fresdorf ist ein einschiffiges Kirchengebäude mit Vorhalle, Turm und Orgelempore mit einer raumprägenden Ausmalung von Saal und Apsis.

Ein glücklicher Tag für alle Beteiligten | Foto: Andrea Molkenthin

Über ihre denkmalpflegerische Bedeutung hinaus spielt die Kirche eine wichtige Rolle für das gesellschaftliche Leben des Ortes. Neben Gottesdiensten finden hier Konzerte, Ausstellungen, Chorveranstaltungen und Treffen der Dorfgemeinschaft statt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kinder- und Jugendarbeit. Dieser Nutzungsmix soll auch künftig erhalten bleiben und durch die laufenden Sanierungsmaßnahmen langfristig gesichert werden.

Dorfkirche Fresdorf | Foto: Kerstin Stamm

Die Dorfkirche Fresdorf in Michendorf ist eines der mehr als 770 Denkmale, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale bisher allein in Brandenburg fördern konnte.