Im Mittelpunkt steht die Frage nach verbindenden spirituellen und menschlichen Erfahrungen über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg.
Das Programm vereint geistliche Chormusik verschiedener Epochen und Stilrichtungen. Zu hören sind Johann Sebastian Bachs Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225 in einer kammermusikalischen Besetzung des Havelkonsorts sowie Johannes Brahms’ Motette „Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen“, ergänzt durch ein Schutzgebet in neuer Vertonung. Außerdem erklingt Bernhard Barths „Stehe, oh sich Fürchtender“ aus dem Werkzyklus Mysterium conjunctionis.
Das Konzert versteht sich als musikalisches Zeichen für Dialog, Frieden und gegenseitiges Verständnis – getragen von der verbindenden Kraft der menschlichen Stimme.
Zu dir, Pharos,
der in Frieden kommt zu mir
und erleuchtet
was in in fernen Zeiten ist,
Hafen, Ziel, und Lichtwort, dass uns eint im Klang,
führ uns mit Gesang
aus dem tödlichen Meer
zum Höheren ins Licht
der Phantasie
(Pharoas nimmt Bezug auf den antiken Leuchtturm von Alexandria - eines der sieben Weltwunder)