Das mittelalterliche Gedicht Stabat mater erzählt von Maria und ihrem Schmerz um ihren gekreuzigten Sohn Jesus. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach vertont, unter anderem von Antonio Vivaldi, Joseph Haydn und Franz Schubert. Auch Gioachino Rossini nahm sich 1832 des Gedichts an und er schuf eine Fassung für Chor, Orchester und vier Solist:innen.
Der Brandenburger Stadt- und Domchor unter der Leitung von Christopher Skilton probt seit Januar 2026 Rossinis „Stabat Mater“. Für Skilton macht die Verbindung der Innigkeit geistlicher Musik mit der dramatischen Kraft der Oper den besonderen Reiz aus. „Die größte Freude liegt für mich darin, ein Werk gemeinsam mit dem Chor wachsen zu sehen. Aus den ersten Proben, den musikalischen Fragen und Herausforderungen entsteht nach und nach ein gemeinsamer Ausdruck. Für viele Sängerinnen und Sänger ist dieses Werk Neuland – umso beeindruckender ist die Begeisterung, mit der sich der Chor auf seine musikalischen und emotionalen Facetten eingelassen hat.“, so Skilton.
Begleitet wird der Stadt- und Domchor von den Brandenburger Symphonikern und vier Gesangssolist:innen.
So 5. Juli 2026 | 17 Uhr | Dom St. Peter und Paul, Burghof, 14776 Brandenburg an der Havel
Gioachino Rossini: Stabat Mater
Brandenburger Stadt- und Domchor, Brandenburger Symphoniker, Pia Davila (Sopran), Mireille Lebel (Mezzosopran), Richard Resch (Tenor), Frederic Mörth (Bariton)
Leitung: Christopher Skilton
Karten: 25 € | ermäßigt 18 € | Papagena Tickethotline: 030 47997474 | Restkarten an der Abendkasse