Beschlüsse
„Die Kreissynode des EKMB nimmt das Gemeindestrukturgesetz als einen positiven Weg wahr, Gemeindeleben vor Ort zu erhalten und gleichzeitig Verwaltungsstrukturen zu verschlanken und damit zu erleichtern.
Die Landessynode wird gebeten, auf ihrer Herbsttagung die Größe für Kirchengemeinden als eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit einer Mindestmitgliederzahl von 300 festzulegen.“
Abstimmungsergebnis: 38 / 7 / 13 (Ja / Nein / Enthaltung)
Der Beschluss-Nr.: EKMB 3/010 ist mehrheitlich mit 7 Gegenstimmen und 13 Enthaltungen angenommen.
„Die Kreissynode verabschiedet das vorliegende Kooperationspapier zwischen der Arbeitsgruppe Haushalt und Finanzen (AGHF) und dem Kreiskirchenrat (KKR).“
Abstimmungsergebnis: 47 / 0 / 8 (Ja / Nein / Enthaltung)
Der Beschluss-Nr.: EKMB 3/009 ist einstimmig bei 8 Enthaltungen angenommen.
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Grußworte
Berichte
Protokoll der Kreissynode Frühjahr 2021
Bericht des Superintendenten Thomas Wisch
Weil wir Hoffnung haben! so lautet die Aktion unserer Landeskirche zu Ostern. Erinnern Sie sich?
Zu Weihnachten hieß es: Weil wir Hoffnung brauchen! Ja, liebe Schwestern und liebe Brüder, trotz aller Beschwerlichkeiten, Unwegsamkeiten, Trauer und Traurigkeiten haben wir Hoffnung, die in der Osterbotschaft unseres Glaubens gegründet ist. Weil wir Hoffnung haben, können und dürfen wir nicht schweigen! Ich bin Ihnen, Frauen und Männern, haupt- und ehrenamtlich Mitwirkenden dankbar, dass Sie tagtäglich für Ihren Glauben und unsere Kirche einstehen. Vieles gegenwärtig nervt und ist sehr anstrengend, das Hin und Her von Entscheidungen, dass stetige Abwägen von Erlaubtem und evtl. Möglichem zerren an den Kräften. Ich bin dankbar für alle kreative Gedanken, Ideen und Taten. Unser Kirchenkreis ist präsent und wahrnehmbar in der Öffentlichkeit.
Was hat sich seit unserer letzen Synode im Januar getan? Der Kreiskirchenrat hat sich weiter regelmäßig, einmal im Monat digital getroffen und die nächsten Verabredungen getroffen. Einige Punkte: Damit wir, die Kirchgemeinden weiterhin arbeitsfähig bleiben, haben wir die Zoom-Lizenzen verlängert und die Host-Anzahl erhöht. Dieses Angebot wird von den KollegInnen und Gemeinden gut angenommen.
Nach der Januarsynode sind drei Mitglieder unserer AGHF leider zurückgetreten. Ich bedaure diese Entscheidung, weil uns sehr sachverständige Menschen damit nicht mehr zur Verfügung stehen. Es stellte sich dabei heraus, dass gelegentliche Unstimmigkeiten zwischen der AG und dem KKR zu Verstimmungen führen. Deshalb wurde ein sogenanntes Kooperationspapier erarbeitet, welches die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gremien regelt. Ich werbe an dieser Stelle noch einmal für eine Mitarbeit in diesem wichtigen Gremium aus den Reihen der ehrenamtlichen Mitarbeitenden.
Auf der letzen Synode haben wir Ihnen ja das neue Klimakonzept vorgestellt. Mittlerweile haben wir mit Frau Molkenthin unsere „Klimakümmerin“ gefunden. Der KKR möchten den Kirchgemeinden verschiedene Angebote machen, um die ehrgeizigen Auflagen des Gesetzes auch umsetzen zu können. So wird Ihnen über die Pfarrämter noch vor den Sommerferien ein Angebot eines Ökostromanbieters zugehen. Gegenwärtig werden die Konditionen verschiedener Anbieter geprüft und dann das Ergebnis dem KKR im Mai vorgelegt. Sie können dann selbst entscheiden, ob das für Sie eine Variante sein kann.
Desweiteren ist in Umsetzung, dass wir ein Unternehmen beauftragen, welches für unsere Kirchgemeinden alle Gebäude auf energetische Belange untersucht und ein Konzept zur Verfügung stellt, welches sie dann nutzen, um die sich aus dem Klimagesetz ergebenen Auflagen umsetzen können. Leider sind die Förderkriterien gegenwärtig sehr in Bewegung, so dass ich noch keine abschließende Empfehlung geben kann.
Superintendent S.-Thomas Wisch, Kloster Lehnin